Ein Interview mit Elisabeth Denis!

Hey!
Vor einer Weile durfte ich dieses tolle Interview mit der tollen Autorin Elisabeth Denis führen. Und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten,
darum viel Spaß beim Lesen 😉

1.Du bist ja bei Oetinger 34, was ist das Besondere daran?
Es gibt innerhalb der Oetinger34-Kreativen ganz fabelhafte Talente und man kann dort spannende Projekte entdecken. Vor allem die Möglichkeit des kollaborieren gefällt mir. Besonders sinnvoll ist das natürlich bei Büchern, die eine Zusammenarbeit zwischen Illustrator*in und Autor*in erfordern, also bei Bilder- und Kinderbüchern. Deswegen ist es jetzt umso betrüblicher, dass Oetinger34 diese beiden Formate nicht weiterverfolgt

2.Du hast bis jetzt drei Bücher geschrieben, welche von deinen Figuren ist dein absoluter Liebling?
Die drei Freundinnen der Secrets-Reihe sind mir ans Herz gewachsen, aber die Feder-Mannschaft ist mir doch noch etwas näher, was daran liegen mag, dass Secrets vom Verlag angestoßen und somit auch erdacht war, während Mischa und co. über einen längeren Zeitraum gewachsen sind, mich also viel länger begleitet haben. Mischa ist natürlich ein großer Liebling, aber Myrell und Renrus mag ich auch sehr. Und Klaas natürlich. Thekla ist auch nicht so verkehrt, sie wird nur ein wenig missverstanden. Was bisher noch keiner weiß, weil es wieder aus dem Manuskript rausgeflogene ist (leider): sie hat eine sehr enge Verbindung zu Joggl, den ich übrigens auch sehr mag. Wie eng die Verbindung der beiden ist, führe ich hier nicht aus.

3.Bei was für Theaterstücken hast du so mit gespielt? Wo können wir dich so erleben?
Zurzeit spiele ich überhaupt nicht mehr, da ich mich voll und ganz auf das Schreiben konzentriere und außerdem eine Ausbildung angefangen habe. Inklusive Familienleben bleibt da keine Zeit fürs Theater. Aber das vermisse ich auch nicht, oder nur selten, da ich im Schreiben meine eigentliche Berufung gefunden habe. Die letzten Engagements waren an einem Puppentheater. Das war sehr witzig, vor allem ein “Alice im Wunderland”- Stück war eine schöne Erfahrung, da das als Schwarzlichttheater inszeniert war.

4. Marie ist ja eine kleine Geheimniskrämerin, du auch?
Wäre ich gern! Mir fällt es manchmal schwer, Dinge für mich zu behalten, bzw. bin ich ein sehr direkter Typ und auch nicht so taktisch aufgestellt. Angeblich typisch Sternzeichen Schütze.

5. Was liest du selbst für eine Richtung am liebsten?
Ich lese querbeet, Kinderbücher, Jugendbücher, Krimis, Lyrik, Graphic Novels. Wenn die Figuren gut erzählt sind, die Geschichte spannend ist und berührt mich und das Buch halbwegs gut geschrieben ist, lege ich das Buch bestimmt nicht beiseite. Aber gern darf es auch ganzwegs gut geschrieben sein. Gerade hab ich auf meinen Bücherstapel u.a. folgende ganzwegs guten Bücher liegen: “Kinderland” von Mawil, einem Comic aus der Reprodukt-Verlag, Barry Hines “Und fing sich einen Falken”, Heinrich von Kleist “Das große Lesebuch”, Haruki Murakami “Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki”. Mein immerwährender Tipp: die Bücher von Christine Nöstlinger.

6. Wenn du deinen Schreibstil in fünf Wörtern beschreiben müsstest wie sähe das aus?
Präpositionen, Substantive, Adjektive, Verben und Pronomen. (Blöder Scherz, ich weiß, aber ich kann den nicht beschreiben, das musst du machen 🙂  )

7.Wann dürfen wir denn mit Band 3 von Federherz rechnen?
Ich schreibe tatsächlich daran. Ob ich den allerdings zu Ende bringe und wann er erscheint, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Zeit ist ein immerwährender Mistikack-Faktor, der mir unberechenbar scheint. (Aber ich war auch in Mathe nur so mittelgut.) Wenn ich mir einen Wunschtermin aussuchen dürfte, dann Herbst/Winter 2017, denn Band 3 beginnt wieder in dieser Jahreszeit. Das passt dann so schön beim Lesen.

8.Woher kommt deine Kreativität? Woher deine Ideen?
Ich klaue viel aus dem richtigen Leben. Ich baue in meine Texte Dinge, Beschreibungen oder Figuren ein, die ich beobachtet oder aufgeschnappt habe und mische das alles gut durch mit Sachen, die mir Angst machen oder die mich beschäftigen. Plus ein bisschen Rumspinnerei. Das ist in etwa mein Rezept. Aber ich verrate nicht, wo ich zum Beispiel so jemanden wie Renrus getroffen habe. Aber das Arthur-Pendant in der Realität wohnt bei mir um die Ecke.

9.Was war bis jetzt das tollste Erlebnis für dich als Autorin?
Da gab es schon eine Menge toller Momente. Auf der Buchmesse in Leipzig zu lesen und anschließend mit den Lesern – oder in dem Fall Zuhörern – in Kontakt zu kommen war echt schön. Insofern steht ganz oben auf meiner aktuellen Wunschliste eine Lesung zu Federherz und Federwelt.

10. Was möchtest du noch unbedingt los werden?
Ladet mich ein und ich lese für euch!

Das mit dem Schreib-stil beschreiben werde ich bei meiner Rezension zu Federherz bzw. Welt gern machen 😉  Ich hoffe es hat dir so viel Spaß gemacht wie mir dieses Interview zu führen. Ich wünsche euch noch ein einen schönen Tag,
eure Buecherzeit!

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